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Chronik

Die Schützenbruderschaft St. Hubertus ist der älteste und größte Verein in Amecke. Als Gründungsjahr ist 1853 anzusehen, denn in den “Statuten für die Stockumer Schützenbruderschaft” aus dem Jahre 1842 steht als Randbemerkung zu lesen: “Die Dörfer Amecke, Illingheim haben sich von der Stockumer Schützengesellschaft getrennt und im Jahre 1853 ein eigenes Schützenfest constituiert”.

In ihrer nunmehr einhundertfünfzigjährigen Geschichte hat die Schützenbruderschaft Amecke eine recht wechselhafte Zeit durchgestanden. Gute Zeiten lösten die schlechten, Kriege und nachfolgende Friedenszeiten prägten die ersten hundert Jahre der Bruderschaft. Seit fast sechzig Jahren erleben wir dankbar ein friedvolles Miteinander mit unseren Nachbarländern.

Da die Schützenbruderschaften in den vorigen Jahrhunderten die Aufgabe hatten, die Kirche und die Heimat zu schützen und zu verteidigen, gehörten die Amecker Schützen früher, d.h. vor dem Jahre 1853, zu Stockum, denn Amecke rechnete bekanntlich zum Kirchspiel Stockum. In den oben erwähnten Statuten der Stockumer Schützenbruderschaft ist zu lesen: “Für die zum Kirchspiel Stockum gehörigen Gemeinden Stockum, Dörnholthausen, Seidfeld, Amecke, Illingheim p.p. wird eine Schützenbruderschaft gebildet, deren Zweck darin besteht, dass die Mitglieder derselben sich sowohl in Leid als auch in Freud brüderlich beistehen und dadurch eine immer größere Vereinigung und ein festes Zusammenhalten unter sich herbeiführen”.

Nach der Trennung von Stockum wurden dann in Amecke die ersten Schützenfeste gefeiert, und zwar zunächst “auf Jürgens Deele”. Später wurde auf “Schelten Hof”, dem späteren Gasthof Becker, ein Zelt aufgebaut. Das Schützenfest war zu jener Zeit, wie auch heute noch, das höchste Fest im ganzen Jahr. Aus alten Akten und Büchern der Bruderschaft aus dem Jahre 1867 ist zu entnehmen, dass schon einige Sonntage vorher der Tambour Fritz Vogt (Kösters) mit seiner Trommel durch das Dorf zog und somit das bevorstehende Fest ankündigte. Als Entgelt bekam er aus der Vereinskasse “einen Thaler”. War dann der Festtag gekommen, ließen sich die Schützen “für das Gelag” eintragen. Jeder bekam ein buntes Band als Abzeichen an den Hut. Alle, die sich hatten eintragen lassen, durften vom Freibier trinken. Das Bedienen im Zelt besorgten die “Scheffen”.

Die Vogelstange stand im 19. Jahrhundert “In der Heide” auf der Wiese des Bauern Johann Koch. Dieser erhielt dafür jedes Jahr 15 Silbergroschen Pacht. Das Bier wurde im Festzelt aus großen Kannen kredenzt. Wer beim Festzug fehlte, musste eine Strafe zahlen. Die Musik kostete “Anno 1867″ 40 Thaler, an Kostgeld wurde an “Witten” 11 Thaler und 4 Silbergroschen bezahlt. “Zehn Ohm” Bier wurden getrunken, sie kosteten 78 Thaler. Das Schützenzelt wurde für 12 Thaler in Allendorf geliehen. Das die Amecker Schützenfeste schon immer gut besucht waren, ist daraus ersichtlich, dass im Jahre 1867 96 Fremdenkarten ausgegeben wurden, das Stück zum Preis von 17 Silbergroschen und 6 Pfennige. 51 Schützen hatten sich eintragen lassen, und 29 Damen – meist Mägde – waren erschienen. Am Dienstag nach Schützenfest versammelten sich früher alle Schützen wieder im Zelt, um “das Gelag zu bezahlen”, d.h., die Kosten des getrunkenen Bieres wurden auf jeden einzelnen umgelegt. Die Abrechnung des “Gelages” von 1867 ergab eine Schuld von 26 Thalern und 14 Silbergroschen. Johann Koch streckte der Bruderschaft das Geld vor, und er erhielt es erst nach zwei Jahren zurück, zuzüglich 1 Thaler und 5 Silbergroschen als Zinsen.

Im Jahre 1869 wurden wahrscheinlich die ersten Statuten zu Papier gebracht, denn in der entsprechenden Jahresabrechnung ist zu lesen: ” für Papier zu den Statuten 2 Silbergroschen…”.

Nach dem Krieg 1870/1871 wurde bereits 1871 zunächst 2 Tage Schützenfest gefeiert, anschließend noch einen Tag Kriegerfest. An diesen drei Tagen wurden für 100 Thaler Bier getrunken. Man verkaufte 180 Fremdenkarten und aus dem Protokoll geht hervor, dass “39 Gäste zurückgeschickt wurden”. In den folgenden Jahren wurde das Schützenfest auf dem Platz am Sorpebach, gegenüber dem heutigen Kindergarten, gefeiert.

Die Bruderschaft verfügte zu dieser Zeit bereits auch über ein eigenes Zelt und im Jahre 1887 wurde eine neue Fahne erworben, die 224 Mark kostete. Die älteste, heute noch existierende Fahne, stammt aus dem Jahre 1861. Aus Überlieferung wissen wir, dass diese von Schützenfrauen selbst angefertigt und bestickt wurde.

Die so genannte gute, alte Zeit endete mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Die Aktivitäten der Bruderschaft ruhten weitgehendst und das erste Schützenfest nach dem Krieg fand im Jahre 1922 statt, in der Zeit der Geldentwertung. Der Jahresbeitrag betrug 50 Mark und beim Vogelverding ging Fritz Steinhoff mit einer Zugabe von ” 380.000,oo ” Mark als Meistbietender hervor. Trotz hoher Arbeitslosigkeit und Inflation konnte die Bruderschaft in den folgenden Jahren zum Kirchbau und zur Errichtung des Kriegerehrenmals in Amecke beitragen.

Im Jahre 1928 baute die Bruderschaft einen Restaurationsraum, daneben wurde dann das Festzelt aufgeschlagen. Im folgenden Jahr wurden neue Statuten erstellt, da die bisherigen aus dem Jahre 1869 längst Überholt waren.

Es folgten die Jahre des Baues der Sorpetalsperre. War bisher das dörfliche Leben hauptsächlich auf Land- und Forstwirtschaft ausgerichtet, so musste man sich zusätzlich Gedanken über den Besuch von Erholungssuchenden machen und die ersten Schritte zum so genannten Fremdenverkehrsort waren die natürliche Folge. Auch die Bruderschaft musste sich den neuen Gegebenheiten stellen und reagierte klug mit dem Bau eines neuen Restaurationsraumes im Jahre 1936 auf dem Platz der heutigen Schützenhalle. Im gleichen Jahr konnte die Bruderschaft ihr 75-jähriges Bestehen feiern. Aus diesem Anlass wurde eine neue Fahne angeschafft, die Hubertusfahne. Viele auswärtige Bruderschaften waren zu diesem Fest genommen, die Festrede hielt der damalige Kreisbundesführer, Oberstaatsanwalt Brisken aus Arnsberg. Jubelkönig wurde Ehrenhauptmann Anton Hansknecht, der damalige Schmiedemeister.

Im Jahre 1938 beschloss die Schützenbruderschaft, eine Halle zu bauen. Sie wurde noch im gleichen Jahre fertig gestellt, so dass das Schützenfest schon in der neuen Halle gefeiert werden konnte. Um den Bau hat sich der damalige Hauptmann Ernst Remes besonders verdient gemacht. Während des zweiten Weltkrieges ruhte natürlich das Vereinsleben und die laufenden Kosten für die Halle konnten nicht mehr aufgebracht werden. Da erklärte sich der frühere Jagdpächter Herbert Winter aus Altena das Geld zinslos vorzustrecken. Als Dank wurde dieser später zum Ehrenmitglied ernannt. Das Ende des zweiten Weltkrieges läutete eine neue Ära ein.

Zunächst sah es sehr finster für einen Neuanfang aus. Viele Schützenbrüder waren gefallen oder wurden vermisst, andere noch in Kriegsgefangenschaft. Das Vereinsvermögen einschl. der Schützenhalle war von den Besatzungstruppen beschlagnahmt, die Königskette mit vielen wertvollen Medaillen aus dem 19. Jh., wurde von den amerikanischen Truppen mitgenommen. Nur einige wenige im Privatbesitz befindliche Medaillen konnten gerettet werden.

Auf der ersten Nachkriegsversammlung 1947 wurde Schützenbruder Franz Hennecke sen. Aus Bruchhausen zum 1. Vorsitzenden gewählt. Um das Vermögen der Bruderschaft von der Militärregierung zurückzuerhalten, trat man dem St.-Sebastian-Schützenbund in Köln bei.Obwohl die Halle repariert werden musste, konnte das erste Fest nach dem Kriege gefeiert werden. Schützenkönig wurde Wilhelm Bürger, der die Trophäe mit einem Stein abwarf. Schusswaffen durften zu diesem Zeitpunkt nicht eingesetzt werden.

In den folgenden Jahren wurde die Schützenhalle verschiedentlich er- weitert und modernisiert. Hierzu haben die Schützenbruder neben den geldlichen Spenden enorme Selbsthilfe geleistet. Im Jahre 1953 feierte die Bruderschaft ihr 100-jähriges Bestehen. Viele Nachbarschaftsvereine und Gäste waren erschienen, sodass neben der Halle auch noch ein Zelt ausgebaut wurde. Man erlebte eine plattdeutsche Festrede, die von Pfarrer Hansknecht (gebbürtig aus Bruchhausen) gehalten wurde und mit vielen “Dönekes” aus dem alten Amecke humorvoll gewürzt war. Jubelkönig wurde Johannes Schmoll sen. aus Bruchhausen.

Um einen großzügigen Ausbau der Schützenhalle zu einer Mehrzweckhalle zu ermöglichen, verpachtete die Bruderschaft die Halle für 30 Jahre an die Gemeinde Amecke. Nur so konnte man den damaligen Ansprüchen Rechnung tragen. Für diese Maßnahme leistete der Verein eine großzügige Finanzspritze von 30.000 DM. Hierdurch bekundeten die Schützen ihre Verantwortung gegenüber der Jugend und des öffentlichen Lebens in der Gemeinde. Zukünftig konnte in der Halle z.B. der Sportverein trainieren und bekam sanitäre Einrichtungen eingebaut. Im Jahre 1970 wurde an die Schützenhalle eine Bühne für Musik- und Gesangdarbietungen angebaut. Obwohl die Gemeinde Amecke für die Halle verantwortlich zeichnete, beteiligte sich die Bruderschaft nochmals an diesem Projekt mit der stolzen Summe von 20.000 DM.

Im Jahre 1978 feierte die Schützenbruderschaft ein großes Jubiläumsschützenfest über zwei Tage anlässlich des 125-jŠhrigen Bestehens des Vereins. Über 30 ehemalige Schützenkönige beteiligten sich am ersten Tage am Königsschießen, um die Jubelkönigswürde zu erringen. Nach spannendem Gefecht setzte Klaus Liste den Siegestreffer. Am Jubelfestsonntag waren unzählige Gäste und Schaulustige gekommen, um den prächtigen Umzug zu bestaunen. Acht Bruderschaften aus den Nachbargemeinden nahmen ebenfalls teil. Nachmittags bewegte sich ein großer Festzug mit Jubelkönig Klaus Liste und seiner Braut Maria durch das festlich geschmückte Dorf an der Ehrentribüne vorbei. Die Laudatio und Festansprache hielt unser unvergesslicher Präses Pater Sinkovic. Danach wurde die Tanzfläche freigegeben für das Jubiläumspaar und die vielen anwesenden ehemaligen Königspaare. Alle Beteiligten hatten nach harter und aufwendiger Vorbereitung einen absoluten Höhepunkt in der Vereinsgeschichte erlebt.

Die folgenden fünfundzwanzig Jahre sind geprägt durch unzählige Baumaßnahmen an unserer Schützenhalle, um dieses schöne Bauwerk den kommenden Generationen zu erhalten. Dieses ist nur unter außerordentlicher Arbeitseinsätze der Vorstandsmitglieder und vieler freiwilliger Helfer zu bewerkstelligen. Auch rund um die Vogelstange gibt es immer etwas zu tun. Nachdem vor vielen Jahren in aufwendiger Arbeit ein Kugelfang in den Berg gebaut wurde, musste dieser nach Erlass einer neuen Vorschrift wieder entfernt und durch eine teure, neue Vogelstange ersetzt werden.

Im Jahre 1982 lief der alte Pachtvertrag für die Schützenhalle aus und seit diesem Zeitpunkt ist die Bruderschaft wieder alleiniger Herr im Haus. Die Halle erhielt vorher noch einen neuen Fußboden und einige neue Fenster. Bei den anschließenden weiteren Renovierungsarbeiten waren viele Amecker Vereine beteiligt. Der Speiseraum der Schützenhalle wurde etliche Male renoviert, um auch bei privaten Feiern der Bevölkerung einen präsenten Raum zu bieten. Neuanschaffung und Reparaturen von Stühlen und Tischen gehören zur alljährlichen Routinearbeit. Von der Haupttheke zum Hallenvorplatz wurden Leerrohre gelegt, um zu den Schützenfesten die Bierstände unterirdisch zu versorgen.

Im Jahre 1985 fand in Eupen/Belgien das Europaschützenfest statt. Vorjahreskönig Hans Jürgen Vogt hatte sich qualifiziert und trat dort zum Schießen an. Es fehlte das Quäntchen Glück, um Europa-König zu werden. Am nächsten Tag startete ein Bus nach Eupen, um am historischen Festzug teilzunehmen. Das Treffen mit unzähligen Bruderschaften aus ganz Europa ist vielen Teilnehmern unvergesslich.

Das Amt für Agrarordnung stufte im Jahre 1986 unsere Schützenhalle in die Gruppe der erhaltungswürdigen Gebäude ein. Das bedeutete eine hohe Bezuschussung für aufwendige Renovierungsarbeiten und der Installation einer neuen Gas-Heizungsanlage. Im folgenden Jahr begannen dann diese äußerst umfangreichen Sanierungsarbeiten. Das gesamte Bruchsteinmauerwerk an der Frontseite wurde trockengelegt und neu ausgefugt. Das Fachwerk wurde gestrichen und Abdichtungsarbeiten in der gesamten Halle durchgeführt. Besondere Verdienste bei den Vorverhandlungen dieser Erhaltungsmaßnahmen hatte sich der Ehrenvorsitzende der Bruderschaft, August Neise, erworben. Hauptmann Ferdi Rahe und Stellvertreter Klaus Liste konnten sich anlässlich dieser Maßnahme neben den Vorstandsmitgliedern bei vielen freiwilligen Helfern und Jungschützen bedanken.

Die nächsten großen Sanierungsarbeiten waren dann die komplette Erneuerung der Toilettenanlagen im Jahre 1992. Auch dieses wurde im wesentlichen durch Eigenleistung des Vorstandes und freiwilliger Helfer bewerkstelligt. Im darauf folgenden Jahr erhielt der Speisenraum eine neue Heizung und eine zusätzliche Entlüftung wurde installiert. 1997 bietet die Stadt das ehemalige Feuerwehrgerätehaus unentgeltlich an. Um einer evtl. Zweckentfremdung zu begegnen, wird dieses Angebot angenommen. Später können wir hier einen Kühlkeller installieren, der direkt mit der Hallentheke leitungsmäßig verbunden ist. Für die kleine Theke wird eine zusätzliche Kühlzelle außerhalb der Halle installiert.

1999 wurde unsere Halle von Einbrechern heimgesucht. Es gab nichts wertvolles zu erbeuten, dafür aber großer Sachschaden angerichtet. U.a. wurde die kompl. Beschallungsanlage mit Lautsprechern durch Versprühen von Löschschaum zerstört. Die erforderlichen Reparaturarbeiten und Neuanschaffungen waren erfreulicherweise durch die Brandschutzversicherung zu finanzieren. Um weiteren unangenehmen Dingen zuvorzukommen, wurden alle Fenster an der rückseitigen Hallenseite durch massive Gitter gesichert.

Unsere Jungschützen haben sich in den letzten Jahren hervorragend in das Schützenwesen integriert. Regelmäßig finden in der Halle Partys statt, die von vielen Gästen gerne besucht werden. Alle diese Feiern standen unter einem guten Stern, im wesentlichen gab es keinen Ärger und unsere Besucher loben immer wieder die geschmackvollen Dekorationen und das hervorragende Ambiente in Verbindung mit guter Musik.

Die letzte große Baumaßnahme war die komplette Sanierung des Hallendaches im Jahre 2001. Dank einer großzügigen Finanzierungshilfe seitensder Brauerei Veltins konnte dieses umfangreiche Vorhaben in einem Zuge durchgeführt werden. Selbstverständlich wurde die Aktion wiederum unter Mithilfe des gesamten Vorstandes und einiger freiwilliger Helfer Überwiegend in Eigenleistung geschafft. Die alten Pfannen wurden entfernt, die “Lattung” demontiert und wieder durch neue ersetzt. Bevor neue Dachpfannen verlegt wurden, ist der gesamte Dachbereich aufwendig isoliert worden. Da das Wetter mitspielte, waren die Arbeiten praktisch bereits nach zwei Wochen abgeschlossen.

Selbstverständlich muss auch hier die seit Beginn der Bruderschaft gepflegten guten Beziehungen zur Kirchengemeinde erwähnt werden. Die Schützen sind immer zur Stelle, bilden bei Pozessionen das Ehrengeleit und bei Bischofsbesuchen das Ehrenspalier.

Eine gute Sitte ist es seit Jahrzehnten, dass am Schützenfestmontag in der Halle eine Sammlung durchgeführt wird, deren Erlös karikativen Einrichtungen zur Verfügung gestellt wird. Der Nachwuchs liegt uns natürlich sehr am Herzen und aus diesem Grund veranstalten wir regelmäßig ein Kinderschützenfest. Ebenfalls hat es die Bruderschaft seit Jahren Übernommen, am Nikolausabend den hl. Mann zu stellen um die Familien im Ort zu besuchen.

Erwähnt werden muss an dieser Stelle natürlich auch, dass neben der vielen geleisteten Arbeiten auch das Vergnügen nicht zu kurz kommt. Wir besuchen seit Jahren uns befreundete Bruderschaften auf deren Festen und beteiligen uns komplett mit dem jeweils amtierendem Königspaar und Hofstaat an Stadt- und Kreisschützenfesten, wobei uns meist der Amecker Musikverein begleitet. Die guten Beziehungen zu den Amecker Musikanten sind bekannt und wir unterstützen uns gerne gegenseitig. Zum Vereinsring, dem alle Ortsvereine angehören, bestehen beste Kontakte. Traditionell sind unsere alljährlichen Ausflüge mit den Senioren unserer Bruderschaft. In geselliger Runde bewirten wir unsere Gäste und es werden natürlich immer wieder gerne “Dönekes” aus der guten alten Zeit ausgetauscht.

Wo können sich neu zugezogene Bürger unseres Dorfes besser integrieren als bei den Veranstaltungen der Schützen, die durch die Teilnahme aller sozialen Schichten immer noch echten Volksgeist ausströmen.

Der Verfasser dieser Erinnerungen hat bei seiner Arbeit wesentlich auf die Chronik anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Bruderschaft zurückgegriffen, die vom ehemaligen Ortsvorsteher Wilhelm Hansknecht erstellt wurde. Ihm sei ausdrücklich gedankt.

Die Schützenbruderschaft Amecke ist auch weiterhin bestrebt, ihren Auftrag, den sie von ihren Vätern in nun 150-jähriger Tradition übernommen hat, auch in der heutigen Zeit zu erfüllen, getreu dem Motto

“Glaube – Sitte – Heimat”